"...ihre kühnen Figuren des Herzschwungs..."


Auszüge aus den Duineser Elegien von Rainer Maria Rilke


Eurythmie-Klang-Perfomance
von Diana-Maria Sagvosdkina: Eurythmie, Lena Sutor-Wernich: Gesang, Marco Bindelli: Klavier

Wir haben aus den Duineser Elegien die Stellen zusammengestellt, die zu dem Thema Herz sich finden ließen und diese eurythmisch, gesanglich und mit dem Klavier umgesetzt. Durch Improvisation erhält jeder Abend eine einzigartige Ausgestaltung. Die Improvisationen werden vom Publikum durch das Zuhören und Zusehen künsterlisch mitbeeinflusst.

(Bild von Gundula Kientzler-Röhm)





Diana-Maria Sagvosdkina : Eurythmie





Lena Sutor-Wernich: Mezzosopran/Alt

geboren in Heidelberg, seit 2011 als freiberufliche Konzertsängerin und Gesangspädagogin im In- und Ausland tätig sowie seit der Spielzeit 2012/13 im Staatsopernchor Stuttgart zu hören und zu sehen.
Lena Sutor-Wernich studierte von 2007 bis 2011 Konzert- und Operngesang sowie Gesangspädagogik an der Musikhochschule Freiburg bei Prof. Angela Nick.
Meisterkurse u.a. bei René Jacobs, Helmut Deutsch, Angelika Luz, Anne Rosing-Schow sowie private Studien bei Elisabeth Glauser, Kurt Widmer und Susana Eken gaben ihr weitere wichtige Impulse auf ihrem Weg als Sängerin und Musikerin.
Nach ihrem Gesangsstudium studierte sie von 2011 bis 2012 Eurythmie am Eurythmeum Stuttgart, um die Verbindungen und Schnittstellen zwischen Gesang und Eurythmie als "sichtbarem Gesang" bzw. "sichtbarer Sprache" zu erkunden und den Körper als Instrument tiefer und weiter zu ergreifen. Dieses Anliegen ist nach wie vor in ihrem künstlerischen Tun präsent, so auch in ihrer Zusammenarbeit mit Diana-Maria Sagvosdkina.
Lena Sutor-Wernich liebt die vielfältigen Möglichkeiten im künstlerischen, musikalischen und stimmlichen Schaffen.
Sie begeistert sich gleichermaßen für authentisches Musiktheater und romantisches Kunstlied wie für Werke des 20. und 21. Jahrhunderts und für experimentelle Grenzgänge in der Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Künsten.
www.lenasutorwernich.de




Marco Bindelli: Klavier, Oboe

Marco Bindelli, Musiker, Seminarleiter. Geboren 1963 in Völklingen, Saarland. Studium der Musik an der Hochschule für Musik in Saarbrücken von 1980-84. Erweiterte musikalische Studien bei Peter Michael Rhiem an der Freien Hochschule für Waldorfpädagogik in Stuttgart 1987/88. 1988/89 vertiefendes Grundstudium der Anthroposphie am anthroposophischen Studienseminar bei Frank Teichmann, ebenfalls in Stuttgart. Anschließend Unterrichtstätigkeit in den den Fächern Musik und Einführung in die Anthroposophie am Studienseminiar, am Eurythmeum Stuttgart, der Eugen Kolisko Akademie und am Freien Jugendseminar. Seit 1990 zahlreiche Konzerte, Kurse, Vorträge und Reisen im In- und Ausland. Seit 1998 Leiter des Kammerchores Cantiqua Nova. Seit 1999 Beratungstätigkeit im Bereich persönlicher Entwicklungsfragen in verschiedenen Unternehmen. Seit 2002 Leitung des Freien Jugendseminars.
Freies Jugendseminar, Stuttgart




Rainer Maria Rilke

Kurzbiographie


1875 geboren in Prag am 4. Dezember als René Karl Wilhelm Johann Josef Maria Rilke als Sohn von Josef, einem Beamten der Eisenbahngesellschaft, und Sophie, Tochter eines Fabrikanten und Kaiserlichen Rats, geboren
1882 – 1885 Besuch einer deutschen klösterlichen Volksschule in Prag
1884 Trennung der Eltern; René bleibt bei seiner Mutter
1886 Eintritt in die Militärunterrealschule in St. Pölten
1890 Versetzung an die Militäroberschule nach Mährisch-Weißkirchen
1891 Sein erstes Gedicht erscheint in einer Zeitung; Abbruch der militärischen Laufbahn
1892 Rückkehr nach Prag
1894 Erste Buchveröffentlichung: Leben und Lieder
1895 Abitur in Prag; Inskription an der Prager Universität für Kunst- und Literaturgeschichte und Philosophie Veröffentlichung von „Larenopfer“
1896 Umzug nach München
1897 Bekanntschaft von Lou Andreas-Salomé
1899 -1900 Er bereist zwei Mal Russland
1901 Künstlerkolonie Worpswede bei Bremen 28. April: Heirat mit Clara Westhoff 12. Dezember: Geburt der Tochter Ruth
1902 Reise nach Paris, wo er die Bekanntschaft des Bildhauers Auguste Rodin macht
1905 Rilke arbeitet kurzfristig als Sekretär für Rodin
1906 14. März: Tod des Vaters Mai: Rodin entlässt Rilke
1903 – 1912 Rilke unternimmt unzählige Reisen nach Italien, Schweden, Dänemark, Afrika und Spanien; Trennung von seiner Frau Clara
1912 Duineser Elegien entstehen auf Schloss Duino der Fürstin Maria von Thurn Taxis
1916 Anfang bis Ende Januar: Felddienst in der österreichischen Armee, bis zu seiner Entlassung im Juni im Kriegsarchiv tätig
1921 Rilke wird endlich sesshaft und bezieht Schloss Muzot im Wallis in der Schweiz
1926 Rilke stirbt am 29. Dezember infolge einer Leukämieerkrankung in Valmont
1927 2. Januar: Rilke wird wunschgemäß an der Kirche zu Raron (Schweiz) bestattet

www.rilke.de




Kontakt:
Studio für BewegungsChiffren
Diana-Maria Sagvosdkina
neue Adresse: Zeppelinstr.5, 72631 Aichtal-Aich (Rudolfshöhe)
Mobil: 0175-5017409
diana@bewegungschiffren.de

www.bewegungschiffren.de



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