"Le mani come foglie s ´incantano nell ´aria"



"Die Hände wie Blätter verzaubern in der Luft"



Eurythmie & Klanginstrumente: Diana-Maria Sagvosdkina
Sprache:
Klavier:

Gedichte von Giuseppe Ungaretti
Klänge von Klangschalen, Klangspiele, Koshis, Leier, Klavier








Diana-Maria Sagvosdkina

Eurythmie, BewegungsChiffren, Sprache, Klanginstrumente

Geboren in Stuttgart. Eurythmie Ausbildung am Eurythmeum Stuttgart, 1986-1988 B&uum l;hnenmitglied.
Heileurythmie Ausbildung in Pforzheim bei Felix Wilde, bis zu seinem Tode 2010 in seinem Kollegium unterrichtet.
Eurythmie Unterricht und Aufführungen in Moskau, Russland und Deutschland. Aufführungen in Deutschland, Schweiz, Österreich, Italien, Frankreich, Holland.
Tanztherapeutin und Klangtherapeutin.
Schauspiel und Puppentheater.
Freie Unterrichtestätigkeit mit Kinder und Erwachsenen, Arbeit mit Behinderten. Inklusive Aufführungen.
Freie Künstlerische Projekte seit 40 Jahren fachübergreifend mit andern Künstlern, schwerpunktmäßig mit Kunst aus dem 20. und 21. Jahrhundert. 




Giuseppe Ungaretti



„Ungaretti ist der Archipoeta, der Erzvater der modernen italienischen Dichtung. Man hat ihn einen Hermetiker genannt; aber dieses Schlagwort, zur Erklärung seines Werkes erfunden, hat es eher verdunkelt. Uns Heutigen erscheint es in strahlender Deutlichkeit, als ein Rätsel, das keiner Lösung bedarf. Ungaretti ist von nichts befangen; diese Freiheit ist es, was sein Dichten zu einem „offenbaren Geheimnis“ macht: lapidar, unzweideutig, schön wie ein Kieselstein." Wie Ingeborg Bachmann schrieb, die wie auch Paul Celan seine Gedichte ins Deutsche übertragen hat.


* 10. Februar 1888 in Alexandria; † 2. Juni 1970 in Mailand
Giuseppe Ungaretti wurde in Alexandria (Ägypten) geboren, da sein Vater am Bau des Suezkanals beteiligt war. Ungaretti studierte ab 1912 in Paris an der Sorbonne, und zwischenzeitlich auch in Italien. Während dieser Zeit lernte er verschiedene Künstler kennen (Apollinaire, Max Jacob, Derain, Picasso, Braque, Peguy, Bergson). 1914 kehrte er nach Italien zurück, um für das Land im Ersten Weltkrieg zu kämpfen. Im Jahre 1916 entstanden seine ersten Texte Il porto sepolto (Allegria di naufragi, Sentimento del tempo). Darin war er von den französischen Futuristen beeinflusst. Nach dem Ersten Weltkrieg wirkte Ungaretti zunächst vor allem journalistisch. Er war ab 1937 Professor für italienische Literatur in São Paulo und von 1942 bis 1959 in Rom. Nach dem Tod seines neunjährigen Sohnes 1942 schrieb er Giorno per giorno. In den 1930er Jahren hatte er eine Stellung als Pressesprecher im italienischen Außenministerium. Ungaretti war mit seiner dunklen Lyrik führender Vertreter des literarischen Ermetismo. Seine Gedichte wurden von Autoren wie Ingeborg Bachmann, Hilde Domin und Paul Celan ins Deutsche übersetzt. „M'illumino / d'immenso“ ist das kürzeste und berühmteste Gedicht, mit dem Giuseppe Ungaretti am 26. Januar 1917 in Santa Maria La Longa zunächst unter der Überschrift „Cielo e mare“, später „Mattina“ einen Höhepunkt an Minimalismus erreichte. Ingeborg Bachmanns Übertragung dieser vier Wörter lautet: „Ich erleuchte mich / durch Unermeßliches“.






Programmfolge:
- Senza piu peso
- Girovago
- il porto sepolto
- commiatoll
- si porta
- Vanita
- per i morti
- quando um giorno
- e senza fiato
- un altra notte
- da quella stella
- rilucere
- a riposo
- dormire
- la notte bella
- per sempre
- sereno
- secreto del poeta
- tramonto
- cas mia
- somiglia a luce
- Cantetto senza parole
- Prehiera
- Finale
- Universo
- Tappeto
- Rose in fiamme
- Rosso e azzuro
- Eterno
- Rose
- Mattina

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